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Autoren

Bruno Montalcini

Bruno Montalcini, 1946 in Entiklar (Südtirol) als drittes von sechs Kindern des Forstrates Silvio Montalcini und seiner Frau Maria geboren, studierte Ethnologie, Soziologie und Literaturwissenschaft an den Universitäten Heidelberg, Tübingen und Kairo. Nach dem Examen wandte sich Montalcini der Erforschung gesellschaftlicher Strukturen auf den südpolischen Umurken zu. Promotion 1976 über „Maternalistische Atavismen in der Prämoderne - Die südpolischen Umurken beim Übergang ins 20. Jahrhundert“. Nach der Rückkehr nach Deutschland begann er seine publizistische Tätigkeit. Als passionierter Hobbyjäger widmete er sich dem Gebiet der jagdlichen Lyrik. Seit 1987 ist Montalcini Leiter des Hermann - Löns - Institutes für waidmännische Poesie.

Juri Königstein

Juri Königstein, Jahrgang 1966, startete nach dem Abitur zunächst eine Lehre als Verlagsbuchhändler ehe er sich 1985 als Zeitsoldat bei der Bundeswehr verpflichtete. Schon in dieser Zeit begann er, sich  in einer kritischen Chronologie mit der Monotonie des Dienstalltages in seiner Gebirgsjägerkompanie auseinanderzusetzen. Nach Ablauf seiner Dienstzeit blieb Königstein der dokumentarischen Literatur  und der Landschaft treu. In seiner Allgäu - Trilogie zeichnete er die Lebenskonflikte einer zugewanderten Familie einfühlsam nach und erwies sich damit schon in jungen Jahren als ein Autor, der aus dem profanen Verlangen seiner Akteure stets das Grundmotiv und die tragische Verstrickung ihres Handelns herauszustellen vermag.

Egils Sadvinskis

Egils Sadvinskis, 1958 im lettischen  Dünaburg geboren, kam 1987 über Finnland nach Deutschland.  Schon in der Schule hatte er durch erste Versuche als Maler und Illustrator auf sich aufmerksam gemacht, stieß allerdings mit seinen Entwürfen, die er „Skizzen am Rande“ nannte nicht immer auf das Verständnis einer an sozialistischen Auffassungen orientierten Kunstpädagogik. Nach dem Studium der Betriebswissenschaft am Potemkin—Institut in Leningrad zog sich Sadvinskis mehr und mehr  von der Malerei zurück, um sich ganz auf die „gestalterische Fotografie“ zu konzentrieren. Sandvinskis lebt nach einem mehrjährigen Zwischenaufenthalt in Krakau seit einigen Jahren in München, wo er im Brotberuf für einen Versicherungskonzern tätig ist.

Jens Kort

Unser Mann fürs Seriöse: 1952 geboren absolvierte Kort nach dem Studium der Geschichte, Wirtschaftsgeschichte und Politikwissenschaft ein Volontariat bei den „Fränkischen Nachrichten“  sowie der „Main Post“ in Würzburg, in deren politischer Redaktion er bis 1991 tätig war. 1991 trat er in die Geschäftsführung des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall ein und arbeitete  später als Wirtschaftsredakteur im Institut der deutschen Wirtschaft und zeitweise als Sprecher des Verbandes der sächsischen Metall– und Elektroindustrie. Von 1993 bis 1995 leitete Kort die Presseabteilung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Bis 2004 war er Geschäftsführer eines ärztlichen Verbandes. 1993 erhielt Kort den Husten-Limerick-Preis der Kölner Philharmonie.